"Bremen und Bremerhaven

in der Zeit vom 31.03. - 02.04.2006

Freitag, 31.03.06

Am Freitag Morgen wurde der Bus bestiegen, in der Erwartung, dass doch noch schönes Wetter während der Fahrt eintreten würde. Leider hatte Petrus mit den Teilnehmern kein Nachsehen. Die saßen jedoch trocken im Bus, der die Gruppe zuerst nach Bad Bentheim fuhr, wo um 09.30 Uhr ein Frühstücksbuffet im Bentheimer Hof www.bentheimer-hof.de auf sie wartete.

Eingebettet in eine reizvolle Parklandschaft mit weiten Wiesen und Wäldern, liegt Bad Bentheim auf den letzten Ausläufern des Teutoburger Waldes. Der historische Stadtkern, romantische Gassen und Stiegen, die trutzige Felsenburg und das gastliche Hotel „Bentheimer Hof, unmittelbar am Bentheimer Wald gelegen, laden zu einem angenehmen und erlebnisreichen Aufenthalt in diese Stadt nahe der holländischen Grenze ein.
Weniger als zehn Gehminuten vom „Bentheimer Hof entfernt, befindet sich inmitten eines wunderschönen Kurparks die Mineral-Therme mit Solebecken und einer attraktiven Saunalandschaft.
Das Hotel „Bentheimer Hof" ist ein idealer Ausgangspunkt zahlreicher Unternehmungen in der Burgstadt und rund um Bad Bentheim. Die Bad Bentheimer Gastronomin Irene Panten hat das altehrwürdige Haus vor einigen Jahren erworben, liebevoll und sehr aufwendig restauriert, zu einem First-Class-Hotel im Jugendstil umgebaut und auf den Namen „Bentheimer Hof getauft.
Wenn man den Kommentaren der Gäste Glauben schenken darf, so dürfte dies in architektonischer Hinsicht und mit kunsthandwerklichem Aufwand bestens gelungen sein. Hat man erst im Restaurant „Gare du Nord" oder im gemütlichen Bistro mit seinen aufwendigen Bleiverglasungen und Stuckdecken Platz genommen und schaut auf den direkt angrenzenden Bentheimer Wald, so kommt mancher Gast nicht umhin, innerlich auszurufen: „zum Verlieben gastlich, zum Träumen schön!".

Gestärkt durch das gute Früstück ging die Fahrt weiter nach Papenburg in die Meyer-Werft (www.meyer-werft.de). Im nagelneuen Besucherzentrum konnte man hautnah die gigantischen Kreuzfahrtriesen erleben. Eine Gästeführerin gab in der etwa 1½-stündigen Werftbesichtigung interessante Einblicke in den technisch komplexen Ablauf im Schiffbau. Von zwei Besuchergalerien konnten die im Bau befindlichen großen Kreuzfahrtschiffe bewundert werden. Der Besuch begann mit einem Überblick über die 210-jährige Unternehmensgeschichte. Zudem erhielt man einen spannenden Einblick in den modernen Schiffbau: Kurzweilige Filme, eine Musterkabine, Fotos aus dem Innenleben der Schiffe sowie Informationen und Exponate zum Stahlbau oder zur computergesteuerten Konstruktion wurden gezeigt sowie die Überführung der Schiffe auf der Ems.

Danach ging die Weiterfahrt nach Bremen-Vegesack in das 4-Sterne ATLANTIC Hotel (www.atlantic-hotels.de/vegesack/hotel). Nachdem die Zimmer bezogen wurden und man sich erfrischt hatte, lernte die Gruppe auf einem geführten Rundgang Tradition und Moderne des idyllischen Hafenortes kennen.

Die maritimen Seiten Bremens und Bremerhavens entdecken: Das ATLANTIC Hotel Vegesack ist ein Treffpunkt mit besonderem Flair und Ihr Hotelpartner im Norden der Hansestadt Bremen. Komfortable und geräumige Zimmer, teilweise mit Weserblick, eine große Sonnenterrasse und individueller Service geben Ihnen ein attraktives Zuhause auf Zeit. Vegesack ist ein bezaubernder Stadtteil und lädt mit einer pittoresken Hafenmeile, Traditionsseglern sowie vielen urigen Kneipen und Restaurants zum Bummeln und Entspannen ein.

Nach dem Rundgang hatten alle Hunger und freuten sich schon auf das Buffet im Restaurant des Hotels. Nach dem reichlichen Essen wurde die Umgebung noch etwas erkundet, und manche ließen in einer der nahe gelegenen Pinten den Abend ausklingen.

Samstag, 01.04.06

Nach dem reichhaltigen Frühstücksbuffet stand eineFührung auf dem Schulschiff "Deutschland" (www.schulschiff-deutschland.de) an. Die Besichtigung schafft tiefe Einblicke in die Geschichte der seemännischen Ausbildung für die deutsche Handelsmarine.

Anschließend ging es weiter zur Seestadt Bremerhaven. In der größten Stadt an der Nordseeküste konnte man während einer Hafenrundfahrt vom Wasser aus die riesigen Autotransporter, Schlepper und Tanker bestaunen. Wieder an Land, hatte jeder zwei Stunden zur freien Verfügung. Für ein kleines Mittagessen in eigener Regie oder zu weiteren Erkundungen "auf eigene Faust" hatte jeder reichlich Gelegenheit.

Um 15.00 Uhr besuchte die Gruppe als weiteres Highlight das Deutsche Auswandererhaus (www.dah-bremerhaven.de)., das erst im August 2005 eröffnet wurde. Mehr als 7 Mio. Auswanderer traten zwischen 1830 und 1974 von Bremerhaven aus die Schiffspassage nach Übersee an. Dort, wo sie Europa verließen, befindet sich heute das größte Erlebnismuseum des Kontinents zum Thema Auswanderung. Rekonstruktionen und multimediale Inszenierungen erlauben eine Zeitreise durch die Geschichte. Wie war das Leben der Passagiere der 3. Klasse? Was erwartete die Einwanderer bei der Ankunft? Auch die Spurensuche nach ausgewanderten Vorfahren ist hier im Deutschen Auswandererhaus möglich. Antworten auf die vorstehenden Fragen und vieles mehr wurde bei der ca. 1 ½-stündigen Führung durch die sachkundige Führerin Marina Paul gegeben.

Nach diesem Besuch ging es zurück nach Bremen-Vegesack, wo die Reisegruppe in der "Strandlust" (www.strandlust.de - unweit des Hotels - zu einem Abendessen unter dem Motto "Genuss am Fluss" erwartet wurde. Als Alternative zum Fischgericht konnte auch ein Fleischgericht bestellt werden.

Einige ließen den maritimen Abend in der "Strandlust" ausklingen, andere nahmen vor dem Schlafengehen noch einen kleinen "Absacker" in einer der vielen netten Hafenkneipen! Und das war noch sehr lange!

 

 

Sonntag, 02.04.06

Nachdem man sich am Frühstücksbuffet im Hotel noch einmal ausgiebig für den Tag gestärkt und Ihre Koffer wieder im Bus verstaut hatte, ging es mit dem Bus nach Bremen, wo die Gruppe zwei Gästeführerinnen erwarteten, die die Bremer Altstadt, das Schnoor-Viertel, die Böttcherstraße und die Bremer Stadtmusikanten während einer interessanten Stadtführung näher brachten. Danach hatte man Zeit zur freien Verfügung.

Um 14.00 Uhr war Weiterfahrt nach Worpswede www.worpswede.de, dem Rückzugsort der Künstlerkolonie um Otto Modersohn und Fritz Mackensen (Ende des 19. Jhs.). Bis heute ist das malerische Dorf mit seinen Museen und Galerien einen Ausflug wert.
Wer Worpswede besucht, meint die Landschaft oder die Kunst. Und er findet hier beides, eng und einzigartig miteinander verbunden. Die Landschaft hat dem Ort das Besondere gegeben, die Kunst aber etwas Einmaliges! Seit über 100 Jahren ist Worpswede Künstlerdorf. Maler haben nicht nur den Ort berühmt gemacht, sondern auch den Reiz der Landschaft des Teufelsmoores entdeckt, die Worpswede weithin umgibt.
Aus dem kleinen Moordorf ist ein "Weltdorf der Kunst" und ein beliebter Erholungsort geworden. Seine Intimität und Atmosphäre aber sind geblieben.

Da das Wetter sehr regnerich war, wurde sich noch einmal in Gatststätten oder Cafés gestärkt, um früher als geplant die Heimreise anzutreten. Doch alle waren zufrieden mit der Fahrt, die viel Wissenswertes und Interessantes vermittelt hat. Ein herzliches Dankeschön sei dem Vorsitzenden Johannes Wahlenberg gesagt, der mit der Firma von den Driesch diese Fahrt hervorragend organisiert hat.