Ostseereise nach Rostock

Am Samstag, dem 28. April 2007 starteten die Teilnehmer um 05.50 Uhr von Elmpt und um 06.00 Uhr von Niederkrüchten. Bei herrlichem Sonnenschein ging es im komfortablen Reisebus der Firma von den Driesch aus Waldfeucht-Haaren in Richtung Mecklenburg-Vorpommern. Wie in den letzten Jahren wurde der Bus von Willi Storms gelenkt, der mit seiner ruhigen Art der Reisegruppe ein sicheres Gefühl vermittelte.

Gegen 09.30 Uhr wurde im City-Treff-Wildeshausen ausgiebig gefrühstückt, um anschließend gestärkt Richtung Lübeck weiter zu fahren.

Lübeck, Die "Königin der Hanse", wie man die einstige Freie Reichsstadt gerne nennt, gehört mit ihren vielen Kulturschätzen zu den schönsten und meistbesuchten Städten im norddeutschen Raum.
Bei einer Stadtführung lernte man die von Wasser umgebene Altstadt von Lübeck, die unter Denkmalschutz steht und Teil des UNESCO-Weltkulturerbes ist, kennen. Das Wahrzeichen der Stadt, das Holstentor, das man sicher von der Rückseite der 2-Euro-Münze oder noch von den alten dunkelbrauen 50-Mark-Scheinen kennt, erstrahlt nach kürzlich erfolgter Restaurierung wieder im alten Glanz.
Anschließend wurde in Richtung Wismar/Rostock weiter gefahren, wo man am westlichen Stadtgebiet von Rostock das Atrium Hotel Krüger erreichte.
Im Bistrorant des Hotels gab es als Abendessen ein 3-Gang-Menü. Zum ruhigen Ausklang des Abends konnte man sich anschließend an der Foyerbar noch einen Cocktail kredenzen lassen. Alternativ dazu konnte man sich aber auch noch ein wenig Entspannung im Bade- und Wellnessbereich Poseidon gönnen.

Am Sonntag ging es nach Rostock, der größten Stadt Mecklenburg-Vorpommerns. Bei einer Stadtführung lernte man die Sehenswürdigkeiten der Hansestadt an der Mündung der Warnow in die Ostsee näher kennen.

Am Nachmittag ging die Fahrt nach Bad Doberan, der ehemaligen Sommerresidenz des Mecklenburger Hofesund zur ehem. Zisterzienserklosterkirche. Das Münster ist eines der schönsten Beispiele für die Backsteingotik im Ostseeraum.
Danach wartet eine besondere Attraktion auf Sie. Mit der Dampfeisenbahn "Molli" ging es auf schmaler Spur mit nostalgischem Gebimmel nach Kühlungsborn. Wenige Minuten vom Bahnhof entfernt beginnt die Strandstraße - Einkaufs- und Bummel-Meile zugleich. Sie führt direkt zur Seebrücke und dem herrlichen Strand.



Bei einer abendlichen Hafenrundfahrt mit dem gemütlichen Schiff MS "Käpp´n Brass" lernte man den Rostocker Hafen kennen.




Auf dem Ausflugsschiff war als Abendessen ein Büffet für alle angerichtet. Im Seebad Warnemünde, dem beliebtesten Badeort der Rostocker, endet die Schifffahrt. Fast stündlich ziehen riesige Fähren und Frachtschiffe aus aller Herren Länder vorbei, um den Rostocker Seehafen anzulaufen. In gemütlichen Kneipen ließ man den Abend ausklingen.

Am Montag nachdem dem Frühstücksbüffet im Hotel ging es mit dem Bus in die Hauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin, wo zwei Gästeführerinnen während einer interessanten Stadtführung die Sehenswürdigkeiten der von Gewässern umgebenen Innenstadt näher erläuterten. Ein besonderer Höhepunkt war die am Schweriner See und am Burgsee gelegene Schlossinsel mit der im 19. Jh. entstandenen ehem. Residenz der mecklenburgischen Herzöge.



Am Nachmittag wurde es wieder Zeit, gesunde Ostseeluft zu genießen. Der Bus brrachte die Gruppe in die alte Hansestadt Wismar. Man unternahm einen gemütlichen Spaziergang durch die sehenswerte historische Altstadt mit dem Marktplatz, einem der größten und schönsten Stadtmittelpunkte im norddeutschen Raum. Blickfang waren das Staffelgiebelhaus "Alter Schwede" und die "Wasserkunst". Einige machten in der wieder aufgebauten "Gaststätte Reuterhaus" eine Kaffeepause, bevor man durch die Krämerstraße bis zur Nikolaikirche und zum Alten Hafen ging.

Am Dienstag nach dem Frühstück begann die lange Heimfahrt, unterbrochen durch einen längeren Aufenthalt in Osnabrück. In der alten Bischofs- und jungen Universitätsstadt, eingebettet in das Hasetal, umrahmt von den Höhenzügen des Wiehengebirges und des Teutoburger Waldes, fand man für die längere Pause im Zentrum der Altstadt, wo der romanische Dom St. Peter steht, oder an dem von Giebelhäusern eingefassten Markt mit dem Rathaus einen bequemen Platz zum Verweilen.

Alle trafen am Abend nach der erlebnisreichen Fahrt gesund und munter wieder in Niederkrüchten ein.