3-Tage-Busreise der CDU Niederkrüchten

"Südliche Weinstraße und Pfälzerwald"

in der Zeit vom 21.08. - 23.08.2009

In diesem Jahr hatte Johannes Wahlenberg in Verbindung mit der Firma von den Driesch www.bus-fuer-alle.de eine Reise in die bezaubernde und sonnenverwöhnte Region im Süden der Pfalz, nahe dem Elsass, ausgesucht.

Freitag, 21.08.2009

Bei bewölktem Himmel ging die Reise von Elmpt und Niederkrüchten über die Autobahn in Richtung Altenahr. Gegen 09:30 Uhr wurde das Hotel-Restaurant Ruland www.hotel-ruland.de in Altenahr erreicht. Dort stärkte sich jeder an einem reichhaltigen Frühstücksbuffet für die Weiterfahrt, denn es waren anschließend noch einige Kilometer zu fahren. In der Zwischenzeit hatte starker Regen eingesetzt. Aber man saß ja gemütlich und trocken.

Gut gesättigt ging dann die Fahrt weiter und bald hörte es auf zu regnen. Vielleicht hatte Petrus ein Nachsehen, denn wenn Engel reisen, dann lacht der Himmel.

Gegen 14.00 Uhr kam der Bus am Hambacher Schloss www.hambacher-schloss.de - der Wiege der deutschen Demokratie, an.

Dort stand auch schon Alfred Frech, ein Verwandter von Hubert Siegers, um die Gruppe 2 Tage lang als Reiseführer zu begleiten. Er vermittelte viel Wissenswertes über die Pfalz und deren Entwicklung.

Bei einer Führung in zwei Gruppen wurde den Reiseteilnehmern die Geschichte des Schlosses und die Ausstellung "Hinauf, hinauf zum Schloss!" näher gebracht.

"Auf, ihr deutschen Männer und Jünglinge jeden Standes, welche der heilige Funke des Vaterlandes und der Freiheit die Brust durchglüht, strömt herbei!"

Eine der wichtigsten Forderungen des Hambacher Festes war die Meinungs- und Pressefreiheit. Die Darstellung ihrer Entwicklung bis in unsere Zeit zeigt, dass das Bestreben und Bemühen um demokratische Grundsätze seine Bedeutung nie verlieren wird und das Ringen um Demokratie auch heute eine wichtige Aufgabe ist.

Gegen 16:00 Uhr ging die Fahrt weiter über die Totenkopfstraße über Kalmit nach St. Martin. Hier hatte man die Gelegenheit, im schönen Weinort St. Martin durch die kleinen Gassen zu schlendern und gemütlich Kaffee oder einen Schoppen Wein zu trinken.

Am Abend wurde das Hotel Südpfalz-Terrassen www.suedpfalz-terrassen.de erreicht. Nachdem die Zimmer bezogen waren, blieb nicht mehr viel Zeit bis zum Abendessen im Hotel. Nach einem guten 3-Gang-Menü unternahmen einige noch einen Abendspaziergang durch den gemütlichen Weinort Gleiszellen, ehe man doch durch den anstrengenden Tag müde zu Bett ging.

Samstag, 22.08.2009

Ein Blick am frühen Morgen vom Balkon der Zimmer bot ein wunderbares Bild der Weinberge mit der aufgehenden Sonne. Gut ausgeruht und nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffet im Hotel wurde gestärkt wieder gestartet.

Diesmal ging es über die französische Grenze nach Wissembourg www.ot-wissembourg.fr. Dort folgte eine Führung durch die traditionsreiche Grenzstadt Wissembourg. Hier reiht sich eine historische Sehenswürdigkeit an die andere: Stolze Patrizierhäuser, das alte Salzhaus, die Basilika St. Peter und Paul, das schöne Rathaus. Bei herrlichem Sonnenschein war gerade Markttag, und so hatte jeder Gelegenheit etwas einzukaufen, sei als Erinnerung oder aber als Köstlichkeit für den Gaumen.

Bei der Rückfahrt von Wissembourg wurde ein kurzen Stopp am Deutschen Weintor eingelegt, ein besonderes Wahrzeichen der südlichen Weinstraße. Und überall hatte man einen wunderbaren Ausblick auf die Weinregion Pfalz.

Dann wurde es Zeit für das Mittagessen im Hotel-Restaurant Südpfalz-Terrassen. Es wurde wieder ein 3-Gang-Menü serviert, das allen wieder Kraft in den Beinen verschaffte. Denn es sollte noch ein anstrengender Nachmittag werden.



Es folgte die Abfahrt zum Schlösschen Villa Ludwigshöhe, wo König Ludwig I von Bayern die Reisegruppe in seiner Sommerresidenz empfing und allerlei über Landschaft, seine Leidenschaft(en) und natürlich über die Ludwigshöhe erzählte.

Auf dem Bild zu sehen: König Ludwig I von Bayer in seiner Uniform neben "Reiseführer" Alfred Frech und "Reiseleiter" Johannes Wahlenberg.

Nach der Begrüßung durch den König wurde der Gang zum Schloss angetreten. In seiner humorvollen Art sprach der König:

Meine Dame, darf ich es wagen, ihr meinen königlichen Arm anzutragen?

Und das wiederholte er bei seiner Führung, nur mit jeweils einer anderen Dame. Und alle hatten ihr Vergnügen daran.

Es war schon imposant, welche Ausgaben zu der damaligen Zeit getätigt wurden, um dem König unbeschwerte Stunden in der klimatisch günstig gelegenen Pfalz zu gönnen. Er war in seiner Amtszeit aber nur acht Mal auf diesem Schloss.

Während der Führung erläuterte König Ludwig besonders den Damen die großzügigen Räume des Schlosses, in denen er bei seinem Aufenthalt logierte. Er reiste stets mit einer besonderen Kutsche an, die fortan "Landauer" hieß, weil die nächstgrößere Ansiedlung unterhalb des Schlosses Landau ist.

Nach der sehr informativen und heiteren Führung ging die Weiterfahrt zum malerischen Winzerdorf Rhodt unter Rietburg. Bei dem Spaziergang über die Theresienstraße mit ihren historischen Häusern und Torbögen gab Alfred Frech Erläuterungen zu diesem Weinort.

Am späten Nachmittag wurde die Reisegruppe in Gleiszellen von Winzer Heinz Wissing www.weingut-wissing.de zu einem Spaziergang in die Weinberge erwartet. Danach wurden alle von seiner Tochter Sabine zu einer Weinprobe eingeladen.

Die Familienchronik läßt sich zurück verfolgen bis in das Jahr 1421, erstmals erwähnt in Gleiszellen wurde der Name Wissing anno 1640. 1965 übernimmt Heinz Wissing den Familienbetrieb und stellt um auf Selbstvermarktung und heute im Jahre 2009 ist Enkelin Sarah Wissing mit ihren 23 Jahren als Jüngste der Familie im Weingut integriert. Weingut, Brennerei, Weinstube ... alles wird leidenschaftlieh geführt. Das vielfältige Sortiment an frischen charaktervollen Genussweinen, der für Gleiszellen typische Muskatellerwein, der Jakobswein St. Jakobus Gold, edle Brände und mehr laden ein zum Probieren.

Nach Einnahme einer kräftigen Winzervesper war man für eine Muskateller-Weinprobe, eine Spezialität dieser Weinbaugemeinde, und anderen Weinen bestens gerüstet. Nach gemütlichem und fröhlichem Beisammensein waren es zu fortgeschrittener Stunde nur noch ein paar Schritte zum Hotel.

Sonntag, 23.08.2009

Nach dem letzten Frühstück vom Buffet wurde sich von der Südlichen Weinstraße und den freundlichen Bewohnern verabschiedet. Die Fahrt ging noch ein wenig durch die Region nach Worms, wo der Dom besucht werden konnte www.wormser-dom.de. Auf dem höchsten Punkt der Innenstadt gelegen ist er das bedeutendste Bauwerk der Wormser Romanik und eng mit dem Namen Bischof Burchards und der Blütezeit der Wormser Stadtgeschichte während des 12. und 13. Jahrhunderts verbunden. Der Wormser Dom ist seit mehr als 1000 Jahren ein Ort, an dem sich die Gläubigen der Stadt, aber auch Reisende aus allen Teilen der Erde versammeln, um gemeinsam Gottesdienst zu feiern.
Es bestand Gelegenheit zur Teilnahme am Hochamt im Dom. Man konnte auch einen kleinen Spaziergang durch die Innenstadt unternehmen und die verwinkelten Gassen mit den alten Stadtbefestigungen besichtigen.

Ein Besuch im Nibelungenmuseum war auch möglich www.nibelungenmuseum.de.

Gegen Mittag wartete der Bus schon für die Weiterfahrt nach Bacharach

In Bacharach angekommen, hatte man einen schönen Blick auf die Burg Stahleck. Ein kleiner Rundgang durch die mittelalterliche Stadt hatte auch ihren Reiz. Dabei wurde noch eine Stärkung zu sich genommen, sei es bei einem Volksfest entlang dem Rheinufer oder in einem Lokal der Innenstadt.

Am frühen Nachmittag ging es an Bord der "Rheinfels" der Köln - Düsseldorfer und bei einer ca. 1½-stündige Schifffahrt entlang des romantischen Mittelrheins (UNESCO Welterbe) rheinabwärts nach Boppard konnte man das Rheintal genießen. Romantische Burgen, die Pfalz bei Kaub und die Feste Schönburg bei Oberwesel halten stolze Wacht über das Tal der Loreley und erzählen, sagenumrankt, von einer bewegten Geschichte.

Die Pfalz bei Kaub ist besonders zu erwähnen. Hier überschritt Feldmarschall Blücher in der Neujahrsnacht 1813/14 mit seiner Armee den Rhein, um gegen die Franzosen zu kämpfen.

Der einzigartigen Blick und ein Hauch von Mittelalter ganz entspannt an Bord des Schiffs war für alle ein Genuss.

In Boppard erwartet die Reisegruppe dann bereits der Bus zur Rückfahrt. Und durch lange Staus auf der Autobahn bedingt, erreichte die Reisegruppe am späten Abend Niederkrüchten und Elmpt.
Alle befanden, dass es wieder eine sehr schöne Fahrt war und dankten Johannes Wahlenberg für die gute Auswahl und die Vorbereitung dieser Fahrt.